Eine kleine Geschichte zur Wirtschaftslage
Der Urheber dieser Geschichte ist mir nicht bekannt. Der Text ist mir von einem Kunden übergeben worden. Ich bitte um Nachricht, wenn der Urheber bekannt ist und bitte um die Erlaubnis diesen geschätzten Beitrag hier zeigen zu dürfen. Die Geschichte ist in der Tat zeitlos…
“Eine kleine Geschichte zur Wirtschaftslage
Es war einmal ein Mann, der an einer großen Durchgangsstraße wohnte und heiße Würstchen verkaufte. Er war schwerhörig und besaß deshalb kein Radio. Seine Augen schmerzten oft, und aus diesem Grunde las er auch keine Zeitungen. Aber er verkaufte gute Würstchen!
Er brachte Tafeln an der Straße an, welche die Passanten auf seine Würstchen aufmerksam machten. Er pries auch selbst lautstark seine Würstchen an, und die Leute kauften bei ihm.
Seine Bestellungen beim Metzger und beim Bäcker wurden immer umfangreicher. Er kaufte einen größeren Herd, um alle Kunden bedienen zu können. Schließlich ließ er sogar seinen Sohn von der Universität nach Hause kommen, da er Hilfe brauchte.
Aber da geschah etwas!
Der Sohn sagte zu ihm: “Vater, hast Du nicht gehört, was sie im Radio erzählen? Wir befinden uns mitten in einer großen Krise. Die Wirtschaftslage ist schrecklich.”
Er kaufte weniger ein, entfernte die Tafeln und machte sich auch nicht mehr die Mühe, an der Straße zu stehen und selbst seine Ware anzupreisen. Und fast über Nacht ging sein Umsatz zurück.
Alsbald wandte sich der Vater an den Sohn und sagte: “Du hattest recht, mein Sohn! Wir stecken mitten in einer Krise.”
Guter Stoff zum Nachdenken und Diskutieren. Herzlichen Dank an der Stelle für den unbekannten Autor und an Sie, weil Sie sich mit der kleinen Geschichte auseinandersetzen. Viel Erfolg bei Ihrer Existenzgründung!
Ihre
Kerstin Neumann